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Seite 1 von 3 Irina Bergen, Andreas Valldorf, aus "Höchst Aktuell", August / September 2007 über die aktuelle Arbeit des jungen Erwachsenen Kreis (JEK). © 18.07.2007
Freitagabend. 20:00 Uhr. Langsam füllen sich unsere Räume. Junge Leute im Alter von 18-30 Jahren erscheinen. Einige pünktlich, andere nicht. Einige frisch und motiviert, den Blick auf den Abend und das Wochenende gerichtet, andere müde und ausgelaugt von der Arbeitswoche. Sie alle verbindet etwas Besonderes: die Suche nach Gottes Nähe und der Gemeinschaft mit Christen.
Der Abend beginnt mit einem Gebet, da wir möchten, dass Gott in unserer Mitte ist. Danach folgt ein ‚Blitzlicht'. In der großen Runde tauschen wir uns kurz darüber aus, wie es uns grad geht und was wir in der letzten Woche erlebt haben. Wenn die Zeit es zulässt, gehen wir für einen intensiveren Austausch in Kleingruppen. Das Blitzlicht ist ein wichtiger Bestandteil, da man sich im Laufe des Abends nicht mit jeder Person unterhalten kann. Zudem erfährt man einen kurzen Stimmungszustand von jedem der etwas preisgibt!
Nach dieser Aufwärmphase beginnt der geistliche Teil des Abends. Im Lobpreis können wir Gott auf besondere Art unseren Dank bringen oder uns auf die Andacht hin ausrichten. Einmal im Monat wird der Lobpreis frei gestaltet, d.h. wir dürfen spontan unsere Liedwünsche nennen. An den anderen Abenden wir der Lobpreis gezielt vorbereitet. Die Andacht wird abwechselnd von einigen Mitarbeiter/innen in unserem Kreis gestaltet. Dabei gibt es eine Bibelarbeit oder ein bestimmtes geistliches Thema, dass uns aktuell beschäftigt. Alle zwei Monate laden wir einen Referenten ein, der ein gewünschtes Thema referiert.
Neben der geistlichen Nahrung ist uns die Gemeinschaft wichtig. Deshalb gibt es jeden Abend nach dem offiziellen Teil die Möglichkeit kulinarisch mit Knabbergebäck und Getränken verwöhnt zu werden. Außerdem pflegen wir in dieser Zeit Beziehungen und führen interessante Gespräche.
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